Idyllische Wanderung zum Hilschweiher und zur Edenkobener Hütte  

Die Pfalz ist ein Wanderparadies. Auch wir sind immer wieder begeistert, vor allem von der Vielfalt der Natur und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die es unterwegs zu entdecken gibt. Wer Genuss und Entspannung sucht, ist auf dieser Tour durchs Edenkobener Tal goldrichtig. Eine abwechslungsreiche Wohlfühlstrecke, Sehenswertes am Wegesrand und Einkehrmöglichkeiten. Los geht´s !

Touren-Information:

  • Leichte Rundwanderung ab Wanderparkplatz Friedensdenkmal
  • Länge 9 km, 270 Höhenmeter 
  • Einkehrmöglichkeiten  

Schön ist es hier und erholsam. Ein naturnaher Pfad führt durch den Wald. Jetzt im Frühling sind die Bäume licht und wir genießen das frische Grün der Buchen und die ersten warmen Sonnenstrahlen. Bald erreichen wir die erste Wanderhütte, die idyllisch am Hilschweiher liegt. Noch ist wenig los und wir verweilen am Ufer, lassen den Blick über das Wasser schweifen und beobachten eine junge Nutriafamilie, die sich hier sichtlich wohl fühlt und keinerlei Scheu zeigt. 

Idylle rund um den Hilschweiher
Ein herrlicher Naturspielplatz für Kinder und ein Paradies 
für Naturliebhaber   

Schaukeln, Rutschen, Boot fahren, am Wasser spielen. Die Gegend rund um den Hilschweiher ist ein riesiger Abenteuerspielplatz und das perfekte Ausflugsziel für Familien mit Kindern. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf. Man kann mit dem Ruderboot auf dem See fahren (Karten gibt es am Kiosk zu kaufen), an kleinen Wasserfällen und am Bach spielen, im Wald springen, hüpfen und auf kleineren Felsen klettern oder auf einem Wasserlehrpfad zur Hilschwasserquelle wandern.   


Großer Spielplatz an der Hütte am Hilschweiher 

Vom Wasserfall am Hilschweiher starten verschiedene Wander-Routen. Die Hinweisschilder führen zur Rietburg (3 km), Villa Ludwigshöhe (2 km), St. Martin (7,7 km) und zu den Wanderhütten: Forsthaus Heldenstein, St.Martiner Hütte und zur Edenkobener Hütte, unserem nächsten Etappen-Ziel.
 

Ein Wasserfall, romantische Pfade am Bach
  und bizarre Felsformationen  



Wasser ist auf dieser Wanderung quasi allgegenwärtig. Wenige Schritte vom Hilschweiher entfernt befindet sich ein kleiner Wasserfall, der in den Triefenbach mündet. Von hier aus schlängelt sich ein romantischer Pfad mal rechts, mal links entlang des Bachlaufs und immer wieder führen kleine Holzstege übers plätschernde Wasser. 
 


Gräser und Moose säumen den Weg und auch die selten gewordene Sumpfdotterblume gedeiht hier. Im Frühling ist die Butterblume, wie sie volkstümlich genannt wird, nicht zu übersehen. Leuchtend gelb strahlt sie am Ufer. Seit einigen Jahren steht die Pflanze unter besonderem Schutz und darf nicht gepflückt werden. Auch weil sie leicht giftig ist, sollte man besser die Finger von ihr lassen und sich an ihrem Anblick erfreuen.
 

Wer im Pfälzerwald unterwegs ist, stößt früher oder später auch auf rötliche Felsformationen. Die leuchtenden Bundsteinfelsen, die vor über 250 Millionen Jahren entstanden sind, bilden mit der Natur eine bizarre Naturkulisse, die uns immer wieder aufs Neue fasziniert.  
 

- Pfälzer Hüttenkultur - 
"Wandern, Wald und Wein
Wahlspruch vom Pfälzerwald-Verein"

Die Pfalz ist bekannt für ihre vielen Wanderhütten. Dass die Pfälzer Hüttenkultur aber zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO erklärt wurde, war uns neu. Die Wander- und Vesperhütten sind tatsächlich einzigartig, denn sie werden größtenteils ehrenamtlich, u.a. vom Pfälzerwald-Verein, betrieben. Wanderer können von Hütte zu Hütte wandern und sich bei einer deftigen Mahlzeit und einem guten Schoppen stärken. Auch wir steuern die urigen Wanderhütten gerne an. Unser heutiges Ziel ist die Edenkobener Hütte, die ungefähr auf halbem Wege unserer kleinen Wanderung liegt.  
 


Nach einer deftigen Brotzeit wandern wir ausgeruht die letzten paar Kilometer zurück durch den Wald. Zum guten Schluss erwartet uns mit dem Friedensdenkmal noch ein letztes Highlight.
 

Die Aussicht genießen
am Friedensdenkmal über Edenkoben

Das Sieges- und Friedensdenkmal auf dem Werderberg wurde 1899 zur Erinnerung an den gewonnenen Krieg 1870/71 gegen Frankreich errichtet. Das Denkmal und die Kuppeldecke sind mit Ornamenten und Fresken verziert. Zu sehen sind die Wappen der ehemaligen deutschen Staaten und die Büsten von König Ludwig II von Bayern, Kaiser Wilhelm I und Prinzregent Luitpold von Bayern. Außerdem Steintafeln mit verschiedenen Inschriften. Von hier oben aus genießt man eine weite Aussicht über die Rheinebene bis hin zum Elsaß. INSIDER-TIPP: Auf dem Werderplatz vor dem Friedensdenkmal finden das ganze Jahr über Veranstaltungen statt, unter anderem das bekannte Open-Air-Festival "Rock am Friedensdenkmal".  

Die dritte und letzte Einkehrmöglichkeit auf unserer Rundwanderung und gleichzeitig ein beliebtes Ausflugsziel liegt unmittelbar hinter dem Friedensdenkmal: die Waldgaststätte Friedensdenkmal. Gäste genießen typische Pfälzer Küche in rustikaler Atmosphäre.


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