Lindenfelser Brauchtumstage machen die Vergangenheit lebendig. Altes Handwerk, bodenständiges Brauchtum und buntes Markttreiben stehen an diesen Tagen im Burgstädtchen im Mittelpunkt.
Die Schauplätze der Brauchtumstage sind das Museum in der historischen Zehntscheune und die obere Burgstraße mit dem Rathaushof, dem Bürgerhaus und dem Kurgarten.
Handwerker lassen in den Museumswerkstätten und im Rathaushof längst vergangene Handwerksarbeiten wieder aufleben. Dazu zählen der Wagner, der Schindelschnitzer, der Odenwälder Gailchesmacher, der Steinhauer, der Schuhmacher, der Polsterer, der Schmied, die Zimmerleute, der Korbmacher, der Kunstglaser, der Kaffeeröster. Den Uhrmachermeister kann man in der Sonderausstellung besuchen. An beiden Tagen bewegt sich die über hundert Jahre alte Druckmaschine und sicherlich freuen sich alle Besucher über eine Lindenfels-Ansicht aus dem Jahr 1848, frisch gepresst. In der Spinnstube surren die Spinnräder und die damit gewonnene Wolle wird gleich nebenan auf dem Webstuhl verarbeitet. Zuschauen kann man dem Blaufärber in seiner Werkstatt, in der Schneiderei entstehen Odenwälder Trachtenstücke aus edlem Leinen, wobei man auch einen Einblick in die Perlenstickerei bekommt.
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