Ein Wochenende an der Weinstraße in der Pfalz

Die Pfalz gehört ganz klar zu unseren Ausflugs-Favoriten. Sie ist eine wunderschöne Wanderregion. Dieses Mal zieht es uns für ein verlängertes Wochenende an die Weinstraße, denn neben unserer Liebe zum Pfälzerwald begeistern uns die malerischen Weinberge und die idyllischen Weinorte.

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Pfalz Weinstraße Wochenendtrip

Ein Bummel durch Deidesheim

Wir starten zentral in Deidesheim. Der Ort gilt als Perle der Weinstraße und die vielen Besucher kommen nicht ohne Grund. Rundherum Weinberge, ein historisches Stadtbild, einige Spitzenwinzer und hoch gelobte Gastronomie. Was braucht es mehr, um sich wohlzufühlen? Unser Tipp: wer es sich einrichten kann, sollte unter der Woche kommen, am Wochenende wird es voll.

Deidesheim Weinstrasse Ortskern Marktplatz

Der Marktplatz von Deidesheim ist umrahmt von historischen Gebäuden

Besonders schön ist der Marktplatz im Zentrum von Deidesheim. Er ist umrahmt von historischen Gebäuden, der St.Ulrich Kirche und dem barocken Rathaus mit seiner imposanten Treppe und dem Baldachin. Das im 16. Jahrhundert stammende und als Markthalle genutzte Gebäude wurde durch einen Brand fast vollständig zerstört und im 18.Jahrhundert wieder aufgebaut und aufgestockt. In der oberen Etage befinden sich heute der Ratsherrensaal und das Museum für Weinkultur, die wir coronabedingt leider nicht besichtigen konnten.
 

Deidesheim Rathaus Weinmuseum

Das Wahrzeichen von Deidesheim ist das barocke Rathaus  
 

Über Pfingsten spielt die Geißbockversteigerung auf dem Markplatz eine besondere Rolle und versetzt ganz Deidesheim sowie die Nachbargemeinden in den Ausnahmezustand. Kurz zur Geschichte: Im 15. Jahrhundert verpachtete Deidesheim Weiderechte an Lambrecht. Als Gegenleistung sollte die Nachbargemeinde jedes Jahr einen Geißbock überbringen. Im 18. Jahrhundert (damals war die Pfalz französisch) weigerten sich die Lambrechter diesen Tribut zu zahlen. Die Deidesheimer wandten sich an Napoleon Bonaparte, der daraufhin verfügte, dass die Lambrechter weiterhin einen Bock zu spenden haben. Seitdem muss das jüngste Brautpaar aus Lambrechts jährlich, dienstags nach Pfingsten vor Sonnenaufgang, einen Geißbock an der Stadtgrenze abliefern. Nach Begutachtung durch das hohe Stadtgericht und einem ganztägigen Festprogramm mit Geißbockfestspiel, Musikprogramm und Trachtentänzen wird der Geißbock am Abend versteigert.  
 

Deidesheim Andreasbrunnen und Blick auf die St.Ulrich Kirche

Der Andreasbrunnen gehört zu den bedeutendsten Pfälzer Eisenbrunnen des 19. Jahrhunderts.
Am Abend wird der Brunnen romantisch beleuchtet


Der Andreasbrunnen ist ein weiteres Schmuckstück auf dem Marktplatz. Das imposante Kunstwerk aus Eisen und das glitzernde Wasser übt nicht nur auf uns eine magische Anziehungskraft aus. Die Tische vom Deidesheimer Hof, direkt am Brunnen, sind begehrt und eine Reservierung empfehlenswert. Das Hotel wurde übrigens durch Helmut Kohl sehr bekannt, der dort mit der Crème de la Crème der Politik speiste. Das spanische Königspaar Juan Carlos und Sophia, der russische Präsident Boris Jelzin, Michail Gorbatschow, Margaret Thatcher und viele weitere Staatsgäste waren hier und wurden von unserem Altbundeskanzler zum Saumagenessen verpflichtet. Saumagen klingt erstmal nicht sonderlich appetitlich, ist aber eine Pfälzer Spezialität, die von der Weinstube bis zum Sternerestaurant in unterschiedlichen Variationen angeboten wird. Grundlage ist mageres Fleisch, Kartoffeln und Gewürze, die zu einer Füllung verarbeitet, gegart und gebraten werden - schmeckt in etwa wie Bratwurst.

Pfälzer Lebensart zwischen Tradition und Moderne 

Abseits der touristischen Pfade gibt es in Deidesheim jede Menge Idylle, Tradition und verwunschene Ecken zu entdecken. Es ist wunderschöne durch die malerischen Gassen zu schlendern. Vor den typischen Sandstein- und Fachwerkhäusern der Gegend, blüht und grünt es und Rosenbögen ranken über die Straßen. Ganz bezaubernd ist die selbst ernannte Feigengasse, in der vor jedem Haus Feigenbäume wachsen. Eine Atmosphäre so ruhig und entspannt, fast schon südländisch.

Die Pfälzer sind heimatverbunden das hört und sieht man. Auf unserem Rundgang begegnet uns Traditionelles und Modernes. Wir entdecken eine Bäckerei, die noch nach althergebrachten Rezepten Brot backt und spätesten um 10 Uhr ausverkauft ist, eine Genuss-Ecke mit Köstlichkeiten und Destillaten aus der Region, Hofläden mit regionalen Produkten und junge Winzer, die mit modernen Methoden Weine perfektionieren. Auch eine Fassmanufaktur, ein Gitarrenbauer, Bildhauer und Künstler sind in Deidesheim zuhause.

Die kleine Parkanlage liegt etwas versteckt im Schlossgraben 
 

Im ehemaligen Schloss, das als Wasserburg von den Bischöfen von Speyer erbaut wurde, befindet sich eine rustikale Gaststätte, die Pfälzer Küche bietet. Bei schönem Wetter sitzt man herrlich auf der Terrasse und blickt in den angrenzenden Garten. Der mit dem Schloss entstandene Wassergraben, der einst zur Fischzucht genutzt wurde, ist zu einem idyllischen Plätzchen mit mediterranen Pflanzen und Blumen umgestaltet und frei zugänglich. 

schloss deidesheim terrasse restaurant

Ehemaliges Schloss in Deidesheim  
 

Mittelalterluft schnuppern
Eine Radtour zur Wachtenburg 

Die Pfalz ist auch bekannt für ihre zahlreiche Burgen. Zwar sind oft nur Ruinen übriggeblieben, aber die alten Gemäuer sind wegen ihres mittelalterlichen Charmes und der meist schönen Lage ein Besuch wert. Auch wir wollen uns eine Burg anschauen und den Ausflug mit einer Radtour durch die Weinberge verbinden. Wegen der Steigungen, die nicht zu unterschätzen sind, mieten wir uns E-Bikes und (fast) wie von Geisterhand geschoben radeln wir bei schönstem Wetter los und genießen die schöne Aussicht.

Gibt es etwas Schöneres, als bei gutem Wetter zu picknicken? Das geht in der Pfalz immer und überall - an den schönsten Plätzen und mit traumhaften Aussichten


Die Burgruine Wachtenburg thront auf dem 232 m hohen Schlossberg über Wachenheim und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Sie beeindruckt durch ihre Größe und die Aussicht über die Rheinebene ist fantastisch. Seit ihrer Errichtung im 12.Jahrhundert wechselte die Burg mehrfach ihre Besitzer, wurde teilweise zerstört und schließlich vom letzten Eigentümer 1984 an die Stadt Wachenheim verschenkt. Inzwischen kümmern sich engagierte Bürger um ihre Erhaltung und um die Bewirtschaftung der Burgschänke, die bei schönem Wetter geöffnet hat und typisch Pfälzer Küche bietet (wöchentlich wechselnde Öffnungszeiten).

Dank der E-Bikes haben wir noch genug Energie für einen Abstecher nach Wachenheim, ein beschauliches Örtchen, mit Traditionsunternehmen, die weltweit bekannt sind. Da wäre zum einen die Sektkellerei Schloss Wachenheim, die seit ihrer Gründung 1888 zu den ältesten und traditionsreichen Sekthäusern in Deutschland zählt und sich in einem wunderschönen und stilvollen Palais befindet. (Führungen können gebucht werden), die Metzgerei Hambel, die ihre Produkte in die ganze Welt liefert und das traditionsreiche Weingut Dr. Bürklin-Wolf, das schon allein wegen der traumhaften Gartenanlage ein Besuch wert ist (dazu später mehr).

Auf den Spuren des Weins die Pfalz entdecken

Weinliebhaber kommen an der Deutschen Weinstraße voll auf ihre Kosten. Dank des milden Kilmas gedeihen in der Region zahlreiche Rebsorten. An erster Stelle Riesling, aber auch Burgunder-Sorten und Dornfelder. Die hügeligen Weinhänge mit ihren wechselnden Farben wirken malerisch und wenigstens ein Spaziergang durch die Weinberge gehört zum Pflichtprogramm. 
 

Wandern in der Pfalz, Wandern an der Weinstrasse

Eine Natur, die der Seele gut tut - es ist herrlich, den Blick über die die sanften Hügel der Weinstraße schweifen zu lassen, die Idylle zu genießen und zu entschleunigen. 
 

Prunkvolle Weingüter, urige Weinstuben und stilvolle Vinotheken liegen an der Weinstraße Tür an Tür 

An der Weinstraße kann man quasi zu jeder Tageszeit Wein verkosten. Weingüter, Weinstuben, Straußenwirtschaften, Weinprobierstände und Vinotheken liegen Tür an Tür. Uns gefallen vor allem die Vinotheken mit teils außergewöhnlicher Architektur sehr gut. Hier trifft man sich ungezwungen und kommt schnell miteinander ins Gespräch, wie übrigens überall in der Gegend. Das liegt vor allem an der offenen und herzlichen Lebensart der „Pfälzer“, die es einem leicht macht, sich auf Anhieb wohlzufühlen.

Der wunderschöne englische Garten, der an die Vinothek Bürklin Wolf anschließt, lädt zum Verweilen und Flanieren ein. 

Wann immer es in Deutschland um Spitzenweine geht, fällt der Name VDP. Zur Avantgarde dieses Verbandes zählen deutschlandweit rund 200 Winzer, 27 davon in der Pfalz, darunter auch die "Drei großen B´s", wie sie hier fast schon ehrfürchtige genannt werden. Gemeint sind die größten und bedeutendsten Weingüter: „Geheimer Rat von Bassermann-Jordan“ „Reichsrat von Buhl“ und „Bürklin-Wolf“. 

Wir besuchen das WEINGUT BÜRKLIN WOLF. Es zählt zu den traditionsreichsten und berühmtesten Betrieben der Pfalz, ist seit 1597 in Privatbesitz und erzeugt Spitzenrieslinge aus den wertvollsten Lagen. Der englische Garten der Vinothek ist ein Traum. Auch wer nicht zur Weinprobe kommt, kann bei einem guten Tropfen flanieren oder an einem lauschigen Plätzchen die besondere Atmosphäre genießen.

Das Weinwerk eine lichtdurchflutete Vinothek inmitten der Natur mit Rund-um-Panoramablick

Direkt vor Deidesheims ist das WEINWERK nicht zu übersehen. Auf der Terrasse und in der lichtdurchfluteten VINOTHEK lassen sich die Bioweine des Weinguts Reinhart mit einem herrlichen Rund-um-Panoramablick genießen. Apropos BIOWEINE: wir sind überrascht, wie viele Winzer inzwischen auf biologischen Weinanbau umgestellt haben - entweder unter Verzicht von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln ( biologisch-organisch) oder nach anthroposophischen Grundsätzen (biologisch-dynamisch). Eine erste Orientierung bei Bioweinen bietet die die Auszeichnung des Bioweinverbandes Ecovin.

Tipp: Ein Besuch im Weingut Isler Diedesfeld/Neustadt

„Beim Isler“ sitzt man mitten im Grünen mit einem fabelhaften Blick auf das geschichtsträchtige Hambacher Schloss, in dem 1832 der Grundstein der deutschen Demokratie gelegt wurde
 

Die Vinothek ISLER in Diedesheim liegt umgeben von Weinreben und mit Blick aufs Hambacher Schloss. Rund um die Vinothek gibt es Sitzgelegenheiten und mit ein bisschen Glück, kann man sogar einen Liegestuhl ergattern. An kühlen Tagen sorgt die Kaminlounge drinnen für eine heimelische Atmosphäre

Traumhafte Vinotheken an der Weinstrasse mitten im Grünen


Urgemütlich geht´s im WEINPAVILLON SIENER zu. Auf der grünen Wiese sitzen die Gäste an Biertischen oder in Strandkörben und genießen kleine Pfälzer Gerichte zu hauseigenen Weinen. Wegen des schönen Spielplatzes ist der Weinpavillon auch bei Familien mit Kindern sehr beliebt.

Holz Weissbrot WeinARTium Pfalz

Bei schönem Wetter trifft man sich auf der Terrasse des WeinARTrium´s Holz Weissbrot

Ganz anders das WeinArtrium HOLZ Weissbrot. Hier steht das Sehen und Gesehen werden im Vordergrund. Für viele Ausflügler und Pfälzer ist der Besuch der Vinothek ein Muss. Genießer aus Nah und Fern treffen sich zu Wein, Sekt und Häppchen und bei schönem Wetter steht ein Cabrio neben dem anderen vor der Tür.

Wo ein Weindorf schöner ist als das andere, fällt es schwer einen Favoriten auszumachen 

Es gibt viel zu sehen in der Pfalz und die Zeit vergeht wie im Flug. An unserem letzten Tag wollen wir uns einfach treiben lassen, die Landschaft genießen und durch die Orte bummeln. 

Die Weindörfer an der Weinstraße sind wunderschön. Richtige Bilderbuchorte. An Häuser, Mauern und Tore ranken Wilder Wein, Efeu, Clematis und Rosen, über die Straßen wölben sich grüne Reben und die Fensterbänke bestechen mit üppigem Blumenschmuck. Wir kommen aus dem Schwärmen gar nicht heraus. Die meisten Orte sind klein und man hat sie zu Fuß schnell erkundet, aber alles ist so idyllisch, dass wir ewig bleiben könnten. 

Wer einen Streifzug durch Maikammer startet, entdeckt prachtvolle Fachwerkhäuser, Sandsteinhäuser, Gutshäuser und Winzerhöfe aus dem 16.bis 19. Jahrhundert. Bedeutende Persönlichkeiten lebten hier, wie beispielsweise der Besitzer der ehemaligen Emaille-Fabrik, dessen repräsentative „Villa Ullrich“ (1894) heute noch erhalten ist. Auch der Erfinder des Zollstocks, Anton Ullrich, kam aus Maikammer. Seine Erfindung wurde erstmals 1889 auf der Weltausstellung in Paris vorgestellt und ist bis heute unverändert weltweit in Gebrauch. Unbedingt einen Abstecher wert ist der Mediterrane Garten, der versteckt hinter dem Rathaus liegt. Mehr als 500 Mittelmeerpflanzen gedeihen hier und verströmen einen überwältigenden Duft. Man gar nicht anders, als sich auf eine Bank setzen, tief einatmen und eine Weile diese besondere Atmosphäre genießen.

Villa Ulrich in Maikammer 

In einem Atemzug mit Maikammer werden oft Kirrweiler und Sankt Martin genannt, denn sie gehören als Verbandsgemeinde zusammen. Für viele ist St. Martin der schönste Ort an der Weinstraße. Der denkmalgeschützte, historische Ortskern bietet tatsächlich die reinste Bilderbuchkulisse und ist ein Zwischenstopp wert.


Sehr gut gefiel uns auch Roth unter Riedburg. Wie der Name vermuten lässt, liegt der Ort unterhalb der Rietburg. Mit etwas Kondition ist die auf 505 Meter Höhe liegende Burg gut zu Fuß zu erreichen.  Bequemer schwebt man mit dem Sessellift von der Talstation (in der Nähe der Villa Ludwigshöhe) hinauf. Oben warten zahlreiche Wanderwege und die Höhengaststätte Rietburg auf Ausflügler. Im Ort lohnt sich ein in Bummel durch die Theresienstraße. In der von alten Kastanien gesäumten Straße reihen sich hübsche Winzerhöfe mit großen Torbögen aneinander. Am Wochenende trifft man sich in den gemütlichen Innenhöfen zu einem Schoppen "Rhodter Pfiff". 

Mediterranes Flair an der Weinstraße 

Reben soweit das Auge reicht, Zypressen, Palmen, Kastanien, Feigen, Kiwis und Zitronen – dafür muss man nicht zwingend in die Toskana reisen. Dank der vielen Sonnenstunden fühlen sich südländische Gewächse auch an der Weinstraße wohl und je südlicher wir kommen, desto stärker verspüren wir das mediterrane Lebensgefühl. 

Kurz vor dem malerischen Örtchen Burrweiler besuchen wir den Kräutergarten Klostermühle. Das Ambiente ist ein Traum und der Duft von fünfundvierzig Lavendelsorten, Rosen und Thymian betörend. Der Klostergarten ist frei zugänglich und im Klosterladen gibt es hofeigene Produkte zu kaufen.

Der Klostergarten Klostermühle ist ein Paradies für die Sinne 

Die Pfalz tischt auf - ein grandioser Abschluss an der Südlichen Weinstraße

Übrigens kann man in der Pfalz nicht nur hervorragende Weine genießen, sondern auch fantastisch essen. Die Pfälzer mögen es herzhaft und reichlich. Typische Gerichte wie Saumagen (Saumaache), Leberknödel (Lewwerknäpp), Grumbeersupp un Quetschekuche (Kartoffelsuppe mit Zwetschgenkuchen), Dampfnudeln “Dampnudle” oder „Keschde“ Kastanien schmecken wie sie klingen, deftig. Und die Portion sind immer reichlich. Selbstverständlich kommen auch Feinschmecker voll auf ihre Kosten. Gourmet-Küche in Sterne-Restaurants und süße Köstlichkeiten in bezaubernden Cafés machen die Weinstraße zum reinsten Schlemmerparadies.

Bei gutem Essen und einem traumhaften Sonnenuntergang genießen wir unseren letzten Abend. Für uns steht fest, ein Ausflug an die Weinstraße lohnt sich immer. Die Landschaft ist traumhaft und es gibt viel zu sehen. Wer die Pfalz entdecken möchte, dem bieten sich schier endlose Möglichkeiten, dafür ist ein Wochenende zu kurz. Wir kommen wieder!


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