Markgräflerland – Weinorte, Wandern & Wellness

Zwischen Freiburg und Basel liegt das Markgräflerland – eine Region mit Weinbergen, kleinen Orten, Thermalbädern und den Ausläufern des Schwarzwalds. Wir waren selbst einige Tage dort unterwegs und haben die Gegend als entspannte Mischung aus Natur, Genuss und Kultur kennengelernt.

Wandern und Radfahren im Markgräflerland

Ganz gleich zu Fuß oder mit dem Rad - das Markgräflerland lässt sich je nach Vorliebe zwischen Rheinebene, Weinbergen und den Ausläufern des Schwarzwalds entdecken. In der Ebene verlaufen viele entspannte Radstrecken durch Weinorte und Reblandschaften, während es Richtung Schwarzwald deutlich bergiger wird. Auch zum Wandern gibt es eine große Auswahl an Rundwegen und längeren Strecken. Viele Wege führen oberhalb der Rheinebene durch Weinberge und Obstwiesen und eröffnen immer wieder Ausblicke auf die Vogesen, den Schwarzwald und bei guter Sicht bis zum Schweizer Jura.


Wer gerne wandert oder Rad fährt, findet Touren durch die Weinberge und am Rand des Schwarzwald

Markgräfler Römerweg
Der Markgräfler Römerweg verbindet Landschaft und Geschichte. Er führt durch das südliche Markgräflerland und erinnert an die römischen Spuren der Region. Für uns würde ich ihn hier nur als Beispiel nennen und keine alten Detaildaten übernehmen, solange wir die aktuelle Wegführung nicht eindeutig bestätigt haben.
Auf dem Wiiwegli durch die Weinberge
Einer der bekanntesten Fernwanderwege der Region ist das Markgräfler Wiiwegli. Der rund 91 Kilometer lange Weg führt heute in fünf Etappen durch Weinberge, Obstwiesen, Wälder und historische Weinorte. Dabei wechseln aussichtsreiche Höhenwege mit Abschnitten durch Orte wie Müllheim, Sulzburg und Staufen.

Wer keine mehrtägige Wanderung plant, kann auch einzelne Abschnitte wählen. Eine kürzere Tour führt beispielsweise auf gut acht Kilometern zwischen Müllheim und Schliengen durch die Weinberge. Touren-Tipp: Aktuelle Wegverläufe, GPX-Daten und Etappenbeschreibungen findet ihr bei Schwarzwald Tourismus.

Thermalbäder im Markgräflerland

Thermalwasser gehört seit der Römerzeit zur Region. Badenweiler, Bad Bellingen und Bad Krozingen stehen mit ihren Thermen für die lange Bädertradition der Region. Zudem erinnert in Badenweiler die römische Badruine an die lange Bädergeschichte. 

Die  Cassiopeia Therme Badenweiler verwöhnt  Wellness-Freunde in stilvollem Ambiente

Kulturelle Sehenswürdigkeiten im Markgräflerland

Auch abseits von Weinbergen und Thermalbädern gibt es im Markgräflerland einiges zu entdecken. Römische Spuren, Burgruinen, Schlösser und historische Ortskerne erzählen von der langen Geschichte der Region.




Hoch über Lörrach im südlichsten Zipfel des Markgräflerlandes thront die Ruine Burg Rötteln. 

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist die Burg Rötteln bei Lörrach. Die weitläufige Burgruine liegt oberhalb des Wiesentals und zählt zu den größten Burgruinen im Südwesten Deutschlands. Von der Anlage reicht der Blick über Lörrach und das Dreiländereck. Weitere interessante Ziele sind die Burgruine Baden in Badenweiler, die Burgruine Staufen, das Malteserschloss in Heitersheim und Schloss Bürgeln bei Schliengen. In Badenweiler lohnt sich außerdem die römische Badruine – sie schlägt zugleich den Bogen zur langen Bädertradition des Markgräflerlandes.

Wein und Genuss im Markgräflerland

Wein gehört zum Markgräflerland ebenso wie die Rebhänge, durch die viele Wander- und Radwege führen. Typisch für die Region ist vor allem der Gutedel, der hier seit Jahrhunderten angebaut wird.




Vesper im Weinberg bei Staufen/Markgräflerland

Zur regionalen Küche gehören Gerichte wie Schäufele mit Brägele, Bibiliskäs oder Zwiebelwaie. Besonders gemütlich lässt sich die Markgräfler Küche in den zahlreichen Straußenwirtschaften kennenlernen, die meist nur saisonal geöffnet sind. Dort kommen regionale Weine und einfache Gerichte aus der Region auf den Tisch.

Sehenswerte Orte im Markgräflerland

Neben Weinbergen und Landschaft prägen kleine Städte und Kurorte das Markgräflerland. Badenweiler, Müllheim, Staufen und Kandern eignen sich gut als Stationen bei einer Tour durch die Region, während Orte wie Staufen und Müllheim gut zu einem Bummel oder einer Einkehr passen.

In Badenweiler vereinen sich Natur, Kultur und Geschichte

Badenweiler
Badenweiler verbindet Kurtradition, Geschichte und eine schöne Lage am Rand des Schwarzwalds. Sehenswert sind die römische Badruine, der Kur- und Schlosspark sowie die oberhalb des Ortes gelegene Burgruine Baden. Mit der Cassiopeia Therme ist Badenweiler zugleich einer der bekannten Thermalorte der Region.

Müllheim
Müllheim liegt umgeben von Weinbergen und gilt als Zentrum des Markgräfler Weinlands. Rund um die historische Altstadt lassen sich Stadtbummel und Wein gut miteinander verbinden. Einen Einblick in die Geschichte der Region gibt das Markgräfler Museum, das im barocken Blankenhorn-Palais untergebracht ist.

Staufen
Besonders gut gefallen hat uns Staufen mit seiner historischen Altstadt und der weithin sichtbaren Burgruine. Kleine Gassen, Plätze und Cafés machen den Ort zu einer schönen Station während einer Tour durch das Markgräflerland. Von der Burgruine oberhalb der Stadt reicht der Blick weit über die Rheinebene.

Kandern
Kandern ist eng mit der Tradition der Keramik verbunden. Neben dem Heimat- und Keramikmuseum erinnern Werkstätten und Veranstaltungen an das alte Handwerk. Bekannt ist der Ort außerdem als Ausgangspunkt der historischen Kandertalbahn, dem „Chanderli“, die an ausgewählten Tagen zwischen Haltingen und Kandern unterwegs ist.


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