Plätzchen gehören zur Weihnachtszeit einfach dazu. Doch nicht jeder hat die Zeit, dafür stundenlang in der Küche zu stehen.
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Monica Volk vom Deutschen Hausfrauen-Bund empfiehlt organisiert zu Werke zu gehen:
Auf der Mehltüte sind Typenzahlen aufgedruckt. Sie geben Auskunft über den natürlichen Gehalt des Mehls an Mineralstoffen. 100 Gramm Mehl der Type 550 enthalten 550 Milligramm Mineralstoffe, Mehl der Type 405 entsprechend weniger. In Vollkornmehl steckt die gesamte Menge des Korns an wertvollen Mineralstoffen, daher wird hier keine Typenzahl angegeben. Die gängigste Mehltype 405 eignet sich als Universalmehl für alle weihnachtlichen Feingebäcke. Das Weizenmehl Type 550 mit seinem hohen Anteil an backstarkem Eiweiß lässt Gebäcke aus Hefeteig sehr gut aufgehen und ist in der Weihnachtsbäckerei besonders ideal für Lebkuchen oder den klassischen Stollen. Vollkornmehl sorgt für herzhaften Geschmack und kernige Teigstruktur, optimal also etwa für Nussgebäck. Allerdings darf helles Weizen- oder Dinkelmehl nicht einfach gegen die Vollkornmehl-Variante ausgetauscht werden, denn Vollkornmehle benötigen mehr Flüssigkeit. Vollkornfans sollten sich daher exakt an Rezeptangaben halten und nur Rezepte verwenden, in denen Vollkornmehl in der Rezeptur auch vorgesehen ist.
Um zu verhindern, dass der Zeig eine Haut bildet, diesen zwischen zwei Lagen Frischhaltefolien auswellen. Diese Methode verhindert auch, dass der Teig durch die Handwärme zu warm (brandig) wird und erneut geknetet werden muss. Ausrollen kaum Mehl nötig. Farbe und Geschmack des Teigs bleiben optimal erhalten.